Zukunft Vielbrunn

Initiative für Mensch und Natur

Was gibt es Neues?

 

Liebe Mitstreiter, liebe Nachbarn, liebe Interessierte!

Der Bau der Monster hat gestern, am 05.03.2018, begonnen. Da wird also allerorten propagiert, dass der Bürger mehr mit einbezogen werden muss, so jüngst auch geschehen durchs Erbachs neuen Bürgermeister, der das auf dem Podium x-mal verkündete. Dies aber bitteschön nur dann, wenn man ihn (den Bürger) mit in die Verantwortung nehmen kann, um vom eigenen Versagen abzulenken. Hat der Bürger wirklich etwas zu bemängeln und will er ein Projekt nicht, wird so lange gemauschelt, bis es dann doch passiert 🤮. Wir wollen die Windräder im Felgenwald nicht!!! Sie sind an dieser Stelle nutzlos und dienen nur der Befriedigung finanzieller Interessen einzelner Personen. Dafür für hingenommen, dass der Wald gerodet und Menschen und Tiere gefährdet werden. Man darf gespannt sein, wer für die Kosten des Personenschadens aufkommt, wenn der erste Baggerfahrer auf einen Sprengkörper aus dem II. Weltkrieg fährt. Ebenso wer für die Kosten aufkommt, wenn unser Trinkwasser verseucht ist? Nämlich wir alle!!! Das ist dann auch eine Form der Bürgerbeteiligung, genauso wie die EEG-Umlage eine Bürgerbeteiligung ist.

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Bilder der Veranstaltung am 03.08.2017 in der Limeshalle Vielbrunn. Den Presseartikel des Odenwälder Echo finden Sie auf der Seite "Presseartikel"

An die angeschlossenen Bürgerinitiativen der Schutzgemeinschaft Odenwald (SGO),

wir möchten Sie gerne zu einem FACH-Informationsabend mit anschließender Diskussion zum Thema "Windkraft im Wald - Brandschutz vor Ort" einladen.
Da die bereits bestehenden, aber auch die meisten potentiellen Flächen für Windkraft im Odenwald auf unseren bewaldeten Höhenzügen liegen, verdient dieses Thema besondere Beachtung.

Es geht an diesem Abend NICHT um eine grundsätzliche Diskussion um ein FÜR oder GEGEN Windkraft.  

Im Fokus steht die kritische Bewertung aus rein brandschutztechni-scher Sicht.

Deshalb sind auch viele Freiwillige Feuerwehren des Odenwaldes zu diesem Abend herzlich eingeladen.

Mit der Veranstaltung wollen wir zunächst ein gemeinsames Verständnis für die resultierenden Gefahrenpotentiale erreichen um anschließend die Möglichkeiten für vorbeugenden Brandschutz und Gefahrenabwehr gemeinsam diskutieren zu können.

Datum / Uhrzeit der Veranstaltung:
Donnerstag, 3. August 2017, 19°° Uhr
Veranstaltungsort:
Limeshalle in Vielbrunn (Limesstr. 10, 64720 Michelstadt, Vielbrunn)


Als Mitveranstalter
Ihre Schutzgemeinschaft Odenwald SGO.

 


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Am 18.06.2017 fand unsere Protestaktion für den Einhalt unserer Trinkwasserquellen und -qualität statt. Hier einige Bilder und unser Bericht:

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Protestmarsch gegen Windräder im Felgenwald bei Vielbrunn
Genehmigte und geplante Windkraftanlagen gefährden Grundwasser

 Die Bürgerinitiative Zukunft Vielbrunn hatte am Sonntag, dem 18.06., zum Protestmarsch aufgerufen und viele Bürger waren diesem Aufruf gefolgt – weit mehr als 100 Personen haben mit einer Wanderung vom Sportplatz in Vielbrunn zum neuen Wasserwerk nahe dem Sansenhof gegen die Gefährdung ihres Grundwassers durch den Bau zweier genehmigter Windkraftanlagen demonstriert und damit aufgezeigt, wie sehr sie die Beeinträchtigung ihres Trinkwassers befürchten. Da der Tiefenbrunnen, der vor wenigen Jahren für mehrere Mio. Euro gebaut wurde, nicht nur die Bewohner des Höhenortes mit Trinkwasser versorgt, sind auch Würzberg sowie Kimbach und Momart beim Bau der Windkraftanlagen vom Risiko der Verschmutzung des Brunnens betroffen. Unterstützt wurden die Wanderer auf ihrem Protestweg durch ein Flugzeug des benachbarten Segelflugplatzes, das mit seiner Flughöhe die Höhe der geplanten 217-Meter-Anlagen aufzeigte.

Prominenten Unterstützer fanden die Vielbrunner beim ehemaligen Landrat der Bergstraße, Matthias Wilkes (CDU), der als Gastredner gewonnen werden konnte und der in seiner engagierten Rede die Landschaft als das kostbarste Gut der Region bezeichnete, welches „für die Nachkommen bewahrt werden müsse und durch Windräder nicht zerstört werden dürfe."

Der Sprecher der Vielbrunner Bürgerinitiative, Hans Joachim Büchs, machte in seiner Rede deutlich, dass die Gefährdung des Trinkwassers nicht einfach eine diffuse Angst darstelle, sondern damit zu erklären sei, dass in der Tiefe des Odenwälder Bodens einer Humus-Deckschicht von zwei bis vier Metern zerklüfteter und poröser Sandstein folge. Zusätzliche Gefahr gehe von den Munitions-Altlasten im Dreieck zwischen Boxbrunn, Gönz und Vielbrunn aus, die vor allem den Windrad-Standort an der Einfahrt zum Sansenhof beträfen. Durch die Ausschachtung für das Fundament der Windräder (in der Regel fünf Meter tief), könnten Risse in den Sandsteinschichten auftreten und damit die Filterwirkung des Regenwassers immens und irreversibel beeinträchtigen sowie giftige Schadstoffe aus der Wehrmachtsmunition ins Trinkwasser einfließen lassen. Dass dies nicht abwegig ist, zeigt die Formulierung im Genehmigungsschreiben des RP, nämlich „dass bei der Errichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen verschiedene Gefährdungen des Grundwassers und insbesondere des Trinkwasserbrunnens mit hinreichender Wahrscheinlichkeit auftreten“. Büchs machte deutlich, wie unzufrieden man in Vielbrunn mit den Lokalpolitikern gleich welcher Couleur sei, denn man fordere seitens BI und Ortsbeirat das Einzugsgebiet des Felgenwaldes als Trinkwasserschutzgebiet auszuweisen – bislang leider ohne nennenswerte Unterstützung seitens der Politik.

Als weiterer Redner der Kundgebung am Wasserwerk wies der Sprecher der Bürgerinitiative Kahlberg, Michael Karb, auf Planungsfehler von Windräder-Projektierern und Behörden bei der Berücksichtigung des Trinkwassers hin und prangerte an, dass "Trinkwasserquellen in den Gutachten schlicht übersehen werden“. Am Kahlberg musste ein weiteres Gutachten eingeklagt werden, mit dem ein Baustopp zumindest bis Ende Juni erwirkt werden konnte. Aber auch der Brand von Anlagen im Wald stelle eine nicht zu unterschätzenden Gefahr dar, da je Anlage 2000 bis 3000 Liter Öl und andere Fett- und Kühlstoffe brennen können. Ein sinnvoller Einsatz im Brandfall benötige 800 Liter Wasser pro Minute, das sei mit Tanklöschfahrzeugen nicht erreichbar, erklärte der als Feuerwehrmann tätige BI-Sprecher Michael Karb.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die sicherlich nicht die letzte Gegenwehr der Vielbrunner sein wird.

DANKE - an alle Mitstreiter!!!
















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Unsere Informationsveranstaltung am 11.02. in der Limeshalle war wichtiger denn je, denn am selben Tag sind die folgenden Fotos entstanden:

Jetzt wird es ernst:

 

Felgenwald 11.02.2017 - vielen Dank an unsere Landesregierung.
Artenschutz: egal
Naturschutz: egal
Trinkwasserschutz: egal
Was zählt, ist der Profit....

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Für Vielbrunn und für den Odenwald - gegen mehr Windenergie auf unserer Nachbarschaft 😱! Etwa 200 Naturschützer hatten am vergangenen Sonntag, dem 15.01.2017, den Weg nach Erbach angetreten, um vor der Werner-Borchers-Halle (Neujahrsempfang der Grünen, Odenwald) ihren Unmut gegen die Zerstörung der Landschaft zu demonstrieren. Auch Vielbrunner Bürger waren zahlreich vertreten. Die entsprechenden Presseberichte findet Ihr auf der Seite "Presseartikel".





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Am 11.01.2017 sendete das HR-Fernsehen im Marktmagazin MEX unter anderem auch folgenden Bericht:

Link-Tipp: Video "Aufreger Windkraft - Warum jetzt so viele Hessen protestieren" - mex | ARD Mediathek:

http://www.ardmediathek.de/tv/mex/Aufreger-Windkraft-Warum-jetzt-so-viel/hr-fernsehen/Video?bcastId=3475172&documentId=39917562

 

Gedreht wurde unter anderem bei unseren befreundeten BI’s am Stillfüssel und am Greiner Eck!!

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Und auch der SWR hat sich im Magazin "Zur Sache" am 12.01.2017 dem Thema Windenergie und dem Verhalten des RP Darmstadt angenommen: Die Odenwald-Gemeinde Heiligkreuzsteinach schlägt Alarm. An der Landesgrenze entsteht der zweite Windpark. Auf hessischem Boden. Die Badener dürfen da nicht mitreden.

Titel des Clips: Windpark-Pläne überrollen Heiligkreuzsteinach

Link zum Clip: http://swrmediathek.de/player.htm?show=7e610bb0-d902-11e6-8e1e-005056a12b4c

 

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Leider hat das RP-Darmstadt die Ruhe zwischen den Jahren gnadenlos ausgenutzt und hat einen Tag vor Silvester, entgegen allen zulässigen gesetzlichen Regeln, die Genehmigung für 2 Windparks (Kahlberg und Stillfüssel) im Landkreis Bergstraße durchgedrückt und genehmigt. Die Presse-Mitteilung der „Naturschutzinitiative e.V.“ 

 

Insbesondere beim Stillfüssel (Wald-Michelbach), wurde ein aktiver Schwarzstorchhorst dokumentiert und über einen Gutachter auch rechtsverwertbar nachgewiesen. Weitere Nachweise wurden gerade eingereicht. Zur Vorgehensweise „ohne Worte“.

Gleichzeitig wurde der Taunuskamm endgültig für Windräder abgelehnt. Hier der Link zum Bericht in der Hessenschau:

http://hessenschau.de/tv-sendung/video-26548.html

 

BMUB plant Ende des Artenschutzes bei Windkraftprojekten

Unglaublich aber wahr: Das Bundesumweltministerium hat am 1.12.2016 eine Gesetzesnovelle vorgelegt: Die geplante Gesetzesänderung sieht vor  das Tötungsverbot für geschützte Arten gem. Paragraph 44 BNatSchG künftig beim Bau von Windkraftalagen weitgehend aufzuheben. 

Den ganzen Text findet Ihr auf der Homepage "Rettet den Odenwald" unter folgendem Link:

http://rettet-den-odenwald.de/2016/12/breaking-news-bmu-plant-ende-des-artenschutzes-bei-windkraftprojekten/

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Bei unseren bayerischen Freunden fand am 8.12.2016, um 19.30 Uhr, in der Brauerei Keller Miltenberg eine Informations- und Diskussions-Veranstaltung zur geplanten Zonierung im Naturpark Bayerischer Odenwald statt. Die beiden bayerischen Zonen 3 + 4 betreffen uns in Vielbrunn unmittelbar und direkt !! Es wurden folgende Referate gehalten:

- Adelheid Zimmermann, Bezirksrätin, Bezirksrat Unterfranken: „Zonierung Naturpark Odenwald – Eingriffe und Auswirkungen. Ist die Zonierung notwendig?“ Frau Zimmermann setzt sich im Bezirkstag mit großer Energie für den Schutz des Odenwaldes ein.

- René Rock, MdL, Geschäftsführer der FDP-Fraktion im hessischen Landtag: „Wie sinnvoll ist die Windenergie für Deutschlands Klimaschutz, Landschaft und Nationalökonomie?“

- Marc Gasper, Energiemanager: Energieagentur Bayerischer Untermain: „Windenergie - Ein Beitrag zur regionalen Energieversorgung.“

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Wir waren auf dem 

Vortrag: Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster
Die Energiewende braucht eine Naturwende!

am 18.11.2016 in Reichelsheim, 

 einer Gemeinschaftsveranstaltung der Naturschutzinitiative und der Deutschen Wildtierstiftung

Quintessenz der Vorträge war:

* Biologische Vielfalt ist die Grundlage für unser aller Leben

* Zunehmende Zerstörung der Biologischen Vielfalt durch alternative Energien

Es gibt keine Eingriffe ohne Auswirkungen. Dies gilt für den planlosen und zum großen Teil rücksichtslosen Ausbau alternativer Energieformen, die zunehmend zu einer großen Gefahr für die Biologische Vielfalt geworden sind. Die Störung und Zerstörung von Lebensräumen, nicht nur durch Windenergieanlagen, auch durch die Verwüstung der Agrarwirtschaft (Vermaisung), verbunden mit dem dadurch verstärkten Einsatz des Herbizides Roundup (Glyphosat) hat zu einem dramatischen Rückgang von Wiesenbrütern und Feldvögeln geführt. 

Die Deutsche Wildtierstiftung fordert den Stopp von Windenergieanlagen im Lebensraum Wald. Der gedankenlose Ausbau der Windenergie im Wald ist eine ernste Gefahr für zahlreiche Waldbewohner. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr bis zu 240.000 Fledermäuse und über 1.000 Greifvögel zum Opfer. 


Mehr lesen:
www.naturschutz-initiative.de/mitteilungen/veranstaltungen/55-dr-flade-und-dr-richarz
 

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Hier zwei Links zum „Johannisberger Appell“ der Bundesinitiative Vernunftkraft.

http://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/bundesinitiative-vernunftkraft-johannisberger-appell/

http://www.gu-blog.de/index.php/forum/windkraft/194-vernunftkraft-johannisberger-appell 

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Zonierung in Bayern für den Bau von Windkraftanlagen wird geändert


Auch die Bayern haben nun endlich mit dem Regie-rungsblatt die "Katze aus dem Sack" gelassen. Direkt an Vielbrunn grenzend ist nun das Landschafts-schutzgebiet des Bayerischen Untermains insofern eingeschränkt, als dass man Ausnahmezonen für die Windkraftnutzung eingerichtet hat. Wer bislang dachte, wir phantasieren uns etwas zusammen, sei nun hier eines Besseren belehrt: Was die Hessen mit den beiden Windrädern am Felgenwald beginnen, setzen die Bayern mit den großen Zonen 3 + 4 fort. Und auch Zone 2 ist nicht weit entfernt von den 9 Windkraftanlagen am Hainhaus. Damit werden nun die gesetzlichen Grundlagen für großflächige Wind-industrie hier bei uns in unmittelbarer Nachbarschaft geschaffen:

















 

 

 

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Auch andere Gemeinden in Hessen haben mit ähnlichen Problemen wie wir zu kämpfen. Hier am Gilserberg kämpfen und ziehen alle (Bürger und Politik) gemeinsam an einem Strang, um so ein Szenario, wie es auch uns bevorsteht, zu verhindern. Hier der Bericht über die Gemeinde Gilserberg in der Hessenschau vom 14.09.2016

http://hessenschau.de/tv-sendung/video-21406.html

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Hier findet Ihr aktuelle Informationen und Presseartikel:

Einen aktuellen Artikel aus dem heutigen  Echo (02.09.2016) zur Situation in Vielbrunn und zu unserer Initiative findet unter folgendem Link:

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/vielbrunner-verlangen-transparenz_17259873.htm

Auf der bayerischen Seite wurde auch über uns im Main Echo berichtet:

http://www.main-echo.de/4223544

Am 25.08.2016 erfreuten uns die Tageszeitungen in Süd-hessen mit einem Interview zum Thema Windenergie.

Redakteur Christoph Cuntz befragte Alexander
Koffka, seit sieben Jahren bei Abo Wind in Wiesbaden tätig, und dort zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung. Den Artikel hierzu findet Ihr unter folgendem Link:

http://www.echo-online.de/wirtschaft/wirtschaft-suedhessen/droht-die-energiewende-an-rotmilanen-uhus-und-mopsfledermaeusen-zu-scheitern_17232796.htm

und hier findet Ihr den Kommentar unseres Mitglieds  Jochen Büchs dazu:

Von: HANS-JOACHIM BÜCHS

Märchenstunde der Windkraftlobby

Steht es jetzt wirklich so schlecht um die Windkraft?
Beginnen wir mit der CO2-Bilanz der letzten Jahre in Deutschland. Dank des rasanten Ausbaus der Windenergie hat sich diese nachhaltig verschlechtert
Woran liegt das?
In der Summe aller bis jetzt in Deutschland gebauten Windkraftanlagen zeigt sich, dass wir bereits viel mehr Energie erzeugen, als gebraucht wird. Somit ist ein weiterer Ausbau absolut kontraproduktiv. Die erzeugte Energie muss jedoch direkt abgenommen und verbraucht werden, da sie nicht gespeichert werden kann!!!
Nun kommt das ganz Dilemma, z.B. in windschwachen Zeiten. Gas ist zu teuer, Kernkraft wurde abgeschaltet, also bleibt für die sichere Energieversorgung nur noch die billige Kohle. Ein Kohlekraftwerk kann leider nicht Stand-by betrieben werden. Einmal angezündet, muss sie komplett abbrennen.
Was sagt nun der gesunde Menschenverstand?
Vor einem ungehemmten Ausbau der Windkraft sollte unser Geld lieber sinnvoll in die Entwicklung von Speichertechnologien fließen, damit wir in Zukunft auch wirklich einen Beitrag zur Reduzierung der schädlichen CO2-Gase machen.
Wofür brauchen wir noch Artenschutz?
Unsere großen Vögel müssen zukünftig russisch Roulette spielen, wenn sie den Rotor mit einem Durchmesser von 136 m unbeschadet passieren wollen. Da die Anlagen dann dicht an dicht stehen verabschieden wir uns von der heimischen Tierwelt.
Flora und Fauna?
Gerne lade ich die Leser vom Echo in den schönen Odenwald nach Vielbrunn ein, damit sich jeder einzelne ein Bild von der Landschaftszerstörung bei Besichtigung der bestehenden 9 Anlagen machen kann. Ein Ausflug lohnt sich immer und die umliegende Gastronomie sorgt gerne für Ihr Leib und Wohl.

 

Am vergangenen Samstag, also am 20.08.2016, gab es folgenden Artikel im Odenwälder Echo, mit dem Titel "Mediatoren helfen, wen vor Ort der Streit um die Energiewende eskaliert":

http://www.echo-online.de/lokales/rhein-main/mediatoren-helfen-wenn-vor-ort-der-streit-um-die-energiewende-eskaliert_17219437.htm

Zu diesem Thema hat der Vielbrunner Jochen Büchs einen Leserbrief geschrieben, der am 23.08.2016 ebenfalls im Echo abgedruckt wurde, und zwar mit folgendem Inhalt:

 

 

 

Banner an mehreren Stellen in Vielbrunn

An mehreren Stellen in Vielbrunn sind nun unsere Anti-Windkraft-Banner verteilt und aufgehängt (hier exempla-risch einige Fotos). Wenn auch Ihr so ein Banner haben wollt, dann meldet Euch bitte bei uns. So werden unsere Interessen wahrgenommen.


 







Kampfmittelräumung bei Boxbrunn

Munitionslager gab es rund um die Eulbacher Höhe bereits im Zweiten Weltkrieg. Ab Sommer 1944 begann die Wehrmacht damit, Munition vom Bahnhof Michelstadt Süd hoch in den Wald nach Würzberg zu bringen, wo entlang des Kutschenweges Erddepots errichtet wurden. Ältere Odenwälder berichten, dass gewaltige Mengen an Munition auch entlang der Bundesstraße 47 aufgestapelt waren.

Seit einigen Wochen durchkämmen daher Fachleute einer Spezialfirma für Kampfmittelräumung den Waldboden bei Boxbrunn, nachdem die Stadt Amorbach nun endlich die finanziellen Mittel vom Freistaat Bayern für die Räumung erhielt. Dabei wird davon ausgegangen, dass um die 10.000 Tonnen im Waldboden nahe Boxbrunn Richtung Gönztal schlummern. Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass die Verteilung der Munitionsreste sicherlich nicht an der hessisch-bayerischen Grenze Halt gemacht hat.

Was bedeutet das für den Bau der Windräder im Felgenwald? 

Zum einen können durch den Bau der WKA (Rodung mit schwerem Gerät, An- und Abfahrt von Abraumgut und Bauteilen der Windräder mit schweren LKWs) durchaus Detonationen ausgelöst werden, so dass für die Personen, die mit dem Bau der Windräder beschäftigt wären, Lebensgefahr besteht. Die Erschütterungen durch vorge-nanntes, schweres Gerät (aber auch durch die Vibrationen im späteren Betrieb) können zu einer erhöhten Konzen-tration schädlicher Substanzen aus der Munition in unserem Wasser führen.